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IMAGO / dts Nachrichtenagentur
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Mehrere deutsche Künstler fordern strengere Gesetz

Ikkimel, Nina Chuba und weitere Stars gegen Ticket-Wucher

Ikkimel, Nina Chuba, Die Ärzte und viele weitere Künstler fordern strengere Regeln gegen überteuerte Ticket-Wiederverkäufe. Mit einem offenen Brief wenden sie sich an die Bundesregierung.

Deutsche Künstler stellen sich gegen Ticket-Spekulanten

Mehrere bekannte deutsche Musiker und Bands fordern strengere Gesetze gegen den überteuerten Weiterverkauf von Konzerttickets. In einem offenen Brief wenden sich unter anderem Ikkimel, Die Ärzte, Nina Chuba, K.I.Z., Kraftklub und AnnenMayKantereit an die Bundesregierung. Gemeinsam kritisieren sie Ticket-Spekulanten, die Konzerte mit massenhaft gekauften Tickets für Fans deutlich teurer machen.

Fans zahlen immer höhere Preise

Besonders im Fokus stehen sogenannte Ticket-Bots. Dabei kaufen automatisierte Programme große Mengen an Tickets innerhalb weniger Sekunden auf. Anschließend landen die Karten auf Zweitmarkt-Plattformen oft für ein Vielfaches des ursprünglichen Preises im Netz. Laut den Künstlern profitieren davon weder Fans noch Musiker oder Veranstalter.

Branche fordert klare Regeln

Die Initiative verlangt unter anderem eine Preisgrenze von maximal 25 Prozent über dem Originalpreis. Außerdem sollen Veranstalter selbst entscheiden dürfen, auf welchen Plattformen Tickets weiterverkauft werden. Auch der Einsatz von Bots und Fake-Accounts soll verboten werden.

Deutschland steht in der Kritik

Unterstützt wird der offene Brief von zahlreichen Veranstaltern, Clubs und Musikverbänden. Die Branche wirft der Politik vor, bei der Regulierung des Ticketmarktes hinter anderen Ländern zurückzuliegen. In Staaten wie Großbritannien oder Belgien gelten bereits strengere Regeln gegen Ticket-Wucher.

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