Geheimkonzert von Thizzy52 sorgt für Ärger
Ein Geheimkonzert von Rapper Thizzy52 in Bremen sorgt für Aufregung. Tausende Fans kamen zur Sielwallkreuzung – doch der Auftritt war offenbar nicht angemeldet.
Ein Geheimkonzert von Rapper Thizzy52 in Bremen sorgt für Aufregung. Tausende Fans kamen zur Sielwallkreuzung – doch der Auftritt war offenbar nicht angemeldet.
Deutschland ist nicht nur das Land der Dichter und Denker – sondern auch das Land der Regeln. Das musste der aufstrebende Rapper Thizzy52 jetzt in Bremen erleben. Am vergangenen Samstag spielte der Künstler ein spontanes Geheimkonzert mitten in der Stadt. Problem: Die Veranstaltung war offenbar nicht angemeldet. Jetzt drohen ihm und den Veranstaltern rechtliche Konsequenzen.
Der Auftritt war eine Promo-Aktion für die zweite Ausgabe des Festivals Turnup BRMN. Die Performance fand auf der bekannten Sielwallkreuzung in Bremen statt. Laut Polizei stand Thizzy52 rund 20 Minuten lang auf dem Balkon eines leerstehenden Bürogebäudes – und zog damit bis zu 2500 Menschen an. Wegen der großen Menschenmenge musste die Polizei die Kreuzung sperren und den Verkehr umleiten. Einige Fans sollen beim Hochklettern sogar Ampeln beschädigt haben. Außerdem wurde Pyrotechnik gezündet. Nach dem Konzert mussten Einsatzkräfte die Straßen von Müll und Glasscherben reinigen. Immerhin: Bis auf einen Rettungseinsatz sei die Veranstaltung insgesamt „störungsfrei verlaufen“, so die Polizei.
Trotzdem könnte das Konzert Folgen haben. Eine unangemeldete Veranstaltung gilt als Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld von bis zu 1000 Eurogeahndet werden. Noch ernster wird es bei einer unerlaubten öffentlichen Versammlung unter freiem Himmel – hier drohen sogar strafrechtliche Konsequenzen mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe. Wegen des Auftritts von Thizzy52 wurde laut Behörden bereits ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Eine Sprecherin der Polizei erklärte, dass durch eine Ankündigung auf Instagram zwar bekannt gewesen sei, dass „eine Veranstaltung stattfinden könnte“, konkrete Infos zu Ort oder Ablauf hätten den Behörden aber nicht vorgelegen.
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