Kid Cudi wirft M.I.A. von seiner Tour
Kid Cudi beendet die Zusammenarbeit mit M.I.A. auf seiner „Rebel Ragers“-Tour. Auslöser sind kontroverse Aussagen der Sängerin bei einem Konzert in Dallas.
Kid Cudi beendet die Zusammenarbeit mit M.I.A. auf seiner „Rebel Ragers“-Tour. Auslöser sind kontroverse Aussagen der Sängerin bei einem Konzert in Dallas.
Kid Cudi hat M.I.A. überraschend von seiner laufenden „Rebel Ragers“-Tour entfernt. Die britische Musikerin ist bisher als Support Act bei mehreren Shows in den USA und Kanada dabei gewesen. Nach einem Auftritt in Dallas zog Cudi jetzt jedoch die Reißleine.
Bei ihrem Konzert sprach M.I.A. offen über ihre politischen Ansichten und darüber, bereits mehrfach „gecancelt“ worden zu sein. Besonders für Kritik hat eine Aussage zu ihrem Song „Illygirl“gesorgt. Dabei hat sie über „illegale“ Einwanderer im Publikum gesprochen, ein Begriff, der als problematisch gilt und im Publikum teilweise Buh-Rufe auslöste.
Kurz nach dem Auftritt hat sich Kid Cudi via Instagram-Story zu Wort gemeldet und erklärt, dass er auf seiner Tour „nichts Beleidigendes“ dulden wolle. Außerdem habe ihn eine große Zahl enttäuschter Fan-Nachrichten erreicht. Deshalb werde M.I.A. ihn ab sofort nicht mehr begleiten.
Die Sängerin reagiert wenig später auf X und verteidigt ihre Aussagen. Sie betont, dass sie schon lange Songs über Migration und Grenzen geschrieben hat, noch bevor das Thema gesellschaftlich populär geworden ist. Gleichzeitig kritisiert sie eine „plötzliche Tugendwelle“ und hat ihren Kritikern vorgeworfen, ihre Worte bewusst falsch darzustellen.
M.I.A. sorgt seit Jahren regelmäßig für Schlagzeilen. Neben politischen Statements ist sie zuletzt auch wegen ihrer Haltung zu Impfungen und Verschwörungserzählungen in die Kritik geraten. Der Tour-Rauswurf durch Kid Cudi ist damit nur das nächste Kapitel einer langen Reihe von Kontroversen.
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