Taylor Swift bricht Rekord von Michael Jackson

Am Sonntagabend waren die American Music Awards („AMAs“) in Los Angeles. Sängerin Taylor Swift (29) räumte dabei ordentlich ab und kann sich somit als große Gewinnerin des Abends sehen: gleich fünf Preise gewann die „Lover“-Sängerin, darunter den Hauptpreis „Künstlerin des Jahres“. Ihr Album „Lover“ wurde zum beliebteste Album des Jahres gekürt. Im Laufe ihrer Karriere konnte Taylor bisher bereits 28 Auszeichnungen mit nach Hause nehmen und brach somit den Rekord des verstorbenen Popstars Michael Jackson (1958-2009), der 24 Mal bei den AMAs gewann. Bereits im Vorfeld der diesjährigen Preisverleihung war bekannt, dass Taylor auch mit dem Ehrenpreis „Künstlerin des Jahrzehnts“ ausgezeichnet werden wird – zu diesem Anlass spielte sie ein Medley ihrer Songs.

„Im vergangenen Jahr hatte ich einige der schönsten und einige der härtesten Zeiten“, erzählt Taylor in ihrer Dankesrede. „Ich habe so viel Glück, dass ich hier sein darf.“ Bei ihrem Auftritt trug sie zeitweise ein weißes Hemd mit den Namen aller ihrer älteren Alben darauf. Ihr neues Album entstand mit einem neuen Label, was sich für die 29-Jährige, laut eigener Aussage, wie ein „Neuanfang“ anfühle.

Die Band BTS und Sänger Khalid (21) gewannen bei den AMAs jeweils drei Trophäen, Singer-Songwriterin Billie Eilish (17) staubte zwei Auszeichnungen ab und Rapper Post Malone (24), sowie Lil Nas X (20) freuten sich über einen Sieg in jeweils einer Kategorie. Die American Music Awards werden seit 1973 verliehen. Nominierungen basieren auf Albumverkaufszahlen der Musiker, über die Gewinner können Fans im Internet abstimmen.