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Der Beat von Berlin

SZA – CTRL

Record of the Week

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Wer nach dieser Stilbeschreibung nicht vor Neugier brennt, ist vermutlich frühvergreist: „SZA ist eine Neosoul-Sängerin, deren Musik als ‚Alternative R&B‘ bezeichnet wird und Elemente aus den Genres Soul, HipHop, Minimalist R&B, Cloud Rap, Ethereal R&B, Witch House und Chillwave enthält“ liest man, wenn man nach dem Akronym googelt, unter dem die aus St. Louis stammenden Sängerin Solána Imani Rowe seit 2012 veröffentlicht. Nach ihrer hochgelobten EP „See.SZA.Run“ im Jahr 2012 wurde sie vom Label Top Dawg Entertainment unter Vertrag genommen und veröffentlichte die Mixtapes „S“ (2013) und „Z“ (2014). Darüber hinaus wirkte sie an der Rihanna-Single „Consideration“ (2016) mit und schrieb an dem Nicki Minaj/Beyoncé-Song „Feelin Myself” (2014) mit.

Mit „Ctrl“ legt SZA nun ihr Debütalbum vor, das u.a. die Singles „The Weekend“ und „Love Galore” featuring Travis Scott enthält. Beide Songs erreichten Platinstatus in den USA. Weitere Kollaborationspartner auf dem Album sind Kendrick Lamar, James Fauntleroy und Isaiah Rashad. In den USA erreichte „Ctrl“ bereits Platz drei der Billboard Charts, wurde für mehr als eine halbe Million verkaufter Exemplare mit Gold ausgezeichnet und brachte ihr gleich fünf Grammy-Nominierungen ein, unter anderem für „Best New Artist“ und „Best R&B Performance“. Die Grammy Awards werden am 28.01.18 verliehen.

SZA wurde in Maplewood, New Jersey, geboren und wuchs mit klassischer Musik, Avantgarde Jazz, Alternative und Rap auf. Ihr Künstlername setzt sich aus drei Buchstaben des „Supreme Alphabets“ zusammen: „S“ steht für „Sovereign“, „Z“ für „Zig-Zag“ und „A“ für Allah.